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Tipp 1: Käse zum Gratinieren: Parmesan
Einen besonders kräftigen Geschmack gibt Parmesankäse. Da er jedoch ziemlich trocken ist, schmilzt er nur in Verbindung mit Saucen, Sahne oder Butter. Allein würde er verbrennen und das Gericht verderben. Verwenden Sie nur frisch geriebenen Parmesan, keinen aus der Tüte!
Tipp 2: Käse zum Gratinieren: Gouda
Von den drei Gouda-Reifestufen eignet sich mittelalter Gouda besonders gut zum Gratinieren. Er ist kräftig-würzig im Geschmack und lässt sich gut reiben. Jungen Gouda mischen Sie lieber mit Semmelbrösel, ähnlich wie Emmentaler. Den pikanten, alten Gouda können Sie wie Parmesan verwenden, also nur in Verbindung mit Fett.
Tipp 3: Käse zum Gratinieren: Emmentaler und Gruyère
Der nussige, milde Geschmack von Hartkäse aus der Schweiz passt gut zu Überbackenem. Doch beim Schmelzen ziehen vor allem die jungen, wenig abgelagerten Sorten Fäden. Besser geht’s, wenn Sie den geriebenen Käse mit Semmelbröseln mischen und Butterflöckchen darübergeben. Lassen Sie den Käse zuvor in einer Béchamelsauce schmelzen, haben Sie eine Sauce Mornay.
Tipp 4: Käse zum Gratinieren: Edelpilzkäse
Dazu gehören beispielsweise Gorgonzola und Roquefort. Diese und andere Käsesorten mit blauem Edelschimmel lassen Sie in einer Béchamelsauce schmelzen oder mischen Sie mit Crème fraîche oder Sahne zu einer dicklichen Creme. Die dann über den Auflauf geben und ab in den Ofen. Auch sehr lecker!
Tipp 5: Käse zum Gratinieren: Schafskäse
Obwohl Schafskäse oder Feta kaum schmilzt, gibt er so manchem Gericht aus der mediterranen Küche einen angenehm säuerlichen Geschmack. Das liegt an der Salzlake, in der Feta lagert. Etwas Olivenöl über den Auflauf geträufelt verhindert, dass er nicht verbrennt.
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