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Tipp 1
Selbstgemachter Butterschmalz ist ein feiner Ersatz für Bratöle. Es gibt einen nussigen Geschmack und kann stark erhitzt werden, z.B. zum Fritieren.
Man braucht je nach Bedarf 0,5 bis 5 Kilo Butter, was etwa 0,4 bis 4,5 kg Butterschmalz ergibt.
- Butter in einen hohen Topf geben und auf kleiner Flamme schmelzen lassen.
- Hitze auf mittlere Stufe erhöhen und die Butter zum Sieden bringen. Dabei erzeugt sie brodelende und gurgelnde Geräusche.
- Wenn die Oberfläche mit Schaum bedeckt ist, die Flamme auf klein stellen. Ohne Deckel sieden lassen, damit alles Wasser verdampfen kann.
- Währenddessen mit einem Metallsieb den Schaum und die festen Bestandteile abschöpfen.
- Der Butterschmalz ist fertig, wenn er eine goldene, klare Farbe annimmt und der Topfboden zu sehen ist. Auf dem Topfboden sind außerdem weiße flockige Kügelchen (Eiweißreste) zu sehen.
- Flüssigen Butterschmalz vorsichtig in ein feuerfestes Gefäß geben. Darauf achten, dass die weißen Kügelchen und Schaumreste im Topf bleiben. Ohne Deckel abkühlen lassen.
Tipp 2
In einem geschlossenen Behälter, kühl und trocken aufbewahrt, hält sich selbstgemachter Butterschmalz monatelang.
Tipp 3
Der abgeschöpfte Schaum und die Kügelchen können aufgehoben und zu fertigen Gerichten gegeben werden.
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