Buchtipp
Bewertung: 4 von 5 Punkten
Fazit:
Wildpflanzenführer durch die Jahreszeiten.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Mehr um ein Bestimmungs- als um ein Kochbuch handelt es sich bei diesem handlichen Guide durch die Welt der essbaren Wildpflanzen. Obwohl es auch einige Rezepte enthält. Der Leser erfährt alles Wissenswerte zu mehr als 50 Blüten, Blättern, Kräutern, Früchten und Pilzen, die auf Wiesen und in Wäldern jedem einfach so zu Verfügung stehen. Aber auch darauf, dass die eine oder andere schmackhafte Pflanze gefährdet ist, wird hingewiesen. Dem Blauen Lattich geht es zum Beispiel so.
Geordnet sind die Pflanzen nach den Jahreszeiten, in denen sie zur Verfügung stehen, bzw. am besten schmecken. Das ist bei den meisten vor der Blüte. Die Autoren geben Tipps, an welchen Stellen in der freien Natur sie zu finden sind, wie man sie erntet und am besten mit ihnen umgeht. Von Bärlauch, Gänseblümchen und Waldmeister im Frühjahr, über Beifuß, Steinpilz und Wiesenschaumkraut im Sommer, bis Quitte und Schlehe im Herbst ist alles dabei.
Viele Wildpflanzen besitzen auch heilende Wirkungen, worauf die Autoren ebenfalls eingehen. Und zudem Rezepte liefern, um sich Tees oder Hustensäfte, beispielsweise vom Huflattich, selbst zuzubereiten.
Meine Meinung: Ideal zum Mitnehmen auf einen Ausflug zum Sammeln von Wildpflanzen.
Details
- Titel
- Kulinarisches aus der Natur
- Seitenzahl
- 192
- Bindeart
- broschiert
- Erscheinungsjahr
- 2003
- Autoren
- Benedikt Schmidt, Hermann Schausten
- Verlag
- Heel Verlag / Königswinter
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